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Bella

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Es ist ein ganz bestimmtes Mindset, das viele Suchende in ihren Zwanzigern haben. Die Ziele: Erfahrungen sammeln, den eigenen Platz in der Welt und vor allem sich selbst finden. Bella, die junge Pop-Newcomerin aus Österreich, befindet sich genau in diesem Prozess. Und wir dürfen zuhören. Ein Privileg. Bella singt, seit sie denken kann – für sich selbst, im Chor, gemeinsam mit ihrer Mutter. Mit 14, 15 Jahren entstanden die ersten Songwriting-Versuche, damals noch auf Englisch.

Etwas später schrieb sie ihren ersten deutschsprachigen Song, „Nie Verliebt“, der direkt veröffentlicht wurde und sofort Aufmerksamkeit erregte. Mittlerweile ist Bella 21 Jahre alt und zählt zu den vielversprechendsten Newcomer*innen im deutschsprachigen Raum. Während sich früher vor allem die Liebe als zentrales Thema durch ihre Songs zog, rücken inzwischen introvertiertere Themen in den Vordergrund. Die hochemotionale, persönliche Musik von Bella handelt meist von ihr selbst – ohne dabei egozentrisch zu wirken. Selbstfindung ist ein zentrales Thema für sie. Und für uns alle.

Also hören wir zu, wenn Bella von ihren Zweifeln erzählt. Der vielleicht überwältigendste Song, mit dem Bella die verschiedenen Seiten ihres Charakters zeigt, ist „Ich glaub ich“. Darin geht es um ein schmerzhaftes Tabuthema: sich selbst nicht zu mögen. Voller Leid singt sie: „Ich glaub, ich hab mich gar nicht lieb“. Der Song beginnt als melancholische Ballade und steigert sich zum brachialen Gefühlsausbruch – wir hören Widersprüche, aber auch den Wunsch nach Veränderung. Man spürt, dass Bella trotz aller Zweifel daran glaubt, dass es irgendwann besser wird.

„Ich glaub ich“ wächst auch zwei Monate nach Veröffentlichung organisch weiter im Streaming – aktuell mit über 20.000 täglichen Streams bei Spotify. Auch live kann Bella ihr kontrastreiches Innenleben eindrucksvoll vermitteln. Ob am Klavier oder elegant über die Bühne tanzend: Ihr Musikprojekt ist längst zu einem intensiven Live-Erlebnis geworden. Supportshows für unter anderem Nina Chuba und CRO haben das bereits gezeigt – eine erste Headliner-Tour ist für 2026 angekündigt.

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